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Sucht der Geist von Amy Winehouse ihren Vater heim?

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Mitch Winehouse ist der festen Überzeugung, dass der Geist seiner Tochter ihn regelmäßig besucht.

Alkohol wurde ihr zum Verhängnis

Amy Winehouse war eine der talentierten Musikerinnen der 2000er Jahre. Die “Back To Black”-Interpretin überzeugte mit ihrer einzigartigen Stimme Millionen, konnte sieben Grammys gewinnen und wurde von ihren Fans gefeiert und kopiert. Am 23. Juli 2011 hingegen brach für exakt diese Anhängerschaft die Welt zusammen, nachdem die 27-Jährige leblos in ihrer Londoner Wohnung vorgefunden, die Ärzte konnten nichts mehr für sie tun. Am Tag ihres Todes habe die 27-Jährige 4,16 Promille im Blut gehabt und sei schließlich an einer Alkoholvergiftung gestorben, erklärte Untersuchungsrichterin Suzanne Greenway.

Und während ihre Fans so langsam aber sich begriffen haben, dass sie ihr Idol nie wieder sehen werden, ist ihr Vater der felsenfesten Überzeugung, dass der Geist seiner Tochter ihn regelmäßig besucht. Das zumindest gestand Mitch Winehouse in dieser Woche der britischen “The Sun” und erklärte:

“Nach drei Jahren dachte ich mir, dass sie möglicherweise in irgendeiner Form wiederkommen würde und sie kommt tatsächlich zurück – nicht körperlich, sondern spirituell – ständig. Ihr Geist kommt und setzt sich an das Ende meines Bettes. Sie ist einfach nur da und sieht genau aus wie sie mit ihrem wunderschönen Gesicht und sie sieht mich an. […] Ich frage sie dann: ,Geht es dir gut?‘, denn ich werde nervös, wenn sie da ist. Doch es ist beruhigend zu wissen, dass sie da ist und bei mir ist.”

Angebliches Alien-Kraftwerk zerfällt zu Staub

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Umspannt ein gitterartiges Energiekraftwerk einen Stern? Und steckt dahinter eine außerirdische Zivilisation? Angeschoben mit 100.000 US-Dollar haben Astronomen das Objekt nun untersucht.

Der „seltsamste Stern der Milchstraße“ ist wohl doch nicht die Heimat einer fortgeschrittenen außerirdischen Zivilisation. Stattdessen ist vermutlich Staub für das rätselhafte Flackern dieser Sonne im Sternbild Schwan verantwortlich.

Das berichtet ein Forscherteam um Tabetha Boyajian von der Louisiana State University in Baton Rouge (USA) im Fachblatt „The Astrophysical Journal Letters“.

Die Helligkeit von Tabbys Stern, wie er nach seiner Entdeckerin Tabetha Boyajian getauft wurde, schwankt in unregelmäßigen Abständen um bis zu 22 Prozent. Das ist extrem ungewöhnlich für eine Sonne dieses Typs.

Der Stern mit der Katalognummer „KIC 8462852“ ist nur knapp 50 Prozent größer und massereicher als unsere Sonne und sollte nach den etablierten Sternmodellen weitgehend gleichmäßig leuchten.

Astronomen haben zahlreiche Erklärungsansätze für das unerwartete Verhalten des Sterns vorgeschlagen: So könnte er Planeten besitzen, die gelegentlich vor dem Stern vorbeiziehen und ihn dabei teilweise abdecken. Allerdings verdunkeln selbst Riesenplaneten wie der Jupiter in unserem System ihre Sterne typischerweise nur um etwa zwei Prozent.

„Fortgeschrittene Zivilisation“

Einer Theorie zufolge zerplatzte ein Planet, streute dabei Trümmer und Staub. Eine andere Möglichkeit sind große Mengen Kometentrümmer oder eine große, unregelmäßige Scheibe aus Staub, die den Stern umgeben könnte. Solcher Staub sollte sich allerdings erwärmen und so über zusätzliche Infrarotstrahlung bemerkbar machen, die bislang nicht beobachtet werden konnte. Dies ist jedoch auch schwer messbar.

Der spektakulärste Erklärungsversuch schlägt vor, dass eine technologisch fortgeschrittene Zivilisation um den Stern eine sogenannte Dyson-Sphäre gebaut hat, um ihren Energiebedarf zu decken.

Der US-Theoretiker Freeman Dyson hatte in den Sechzigerjahren spekuliert, solche Zivilisationen könnten eine gigantische gitterartige Schale um ihren jeweilige Stern konstruieren, um damit möglichst viel Strahlungsenergie zu ernten. Konkrete Hinweise auf eine außerirdische Zivilisation gibt es bei Tabbys Stern allerdings nicht.

Das Rätsel um Tabbys Stern ist so fesselnd, dass rund 1700 Unterstützer mehr als 100.000 US-Dollar (etwa 83.000 Euro) gespendet haben, um weitere Beobachtungen zu ermöglichen.

Feinstaub am Stern

Die jüngsten Analysen des Teams um Boyajian schließen eine künstliche Megastruktur wie eine Dyson-Sphäre nun nahezu aus. Stattdessen deuten die Daten auf extrem feinen Staub mit typischer Korngröße von deutlich weniger als einem Tausendstel Millimeter hin, wie die Forscher schreiben. Solcher Feinstaub schluckt Licht verschiedener Farben unterschiedlich stark.

„Staub ist höchstwahrscheinlich der Grund, warum das Licht des Sterns heller und dunkler wird“, erläutert Boyajian in einer Mitteilung ihrer Universität. „Die neuen Daten zeigen, dass verschiedene Lichtfarben mit unterschiedlicher Intensität blockiert werden. Was immer zwischen uns und dem Stern vorbeizieht ist daher nicht undurchsichtig, wie man es von einem Planeten oder einer außerirdischen Megastruktur erwarten würde.“

Ob der vermutete Staub in Form einer Scheibe oder anders angeordnet ist, wissen die Forscher nicht. Das Rätsel sei noch nicht gelöst, betonen die Autoren.

Trumps psychiatrischer Zustand nicht Teil seiner medizinischen Untersuchung

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Bei der offiziellen medizinischen Untersuchung von Donald Trump Ende dieser Woche wird der psychiatrische Zustand des US-Präsidenten nicht überprüft. Auf eine entsprechende Frage sagte US-Präsidentensprecher Hogan Gidley am Montag (Ortszeit) nur knapp: „Nein.“ Der Präsident sei „blitzgescheit“. Der 71-jährige Trump, dessen geistige und körperliche Eignung für das Präsidentenamt immer wieder in Frage gestellt wird, wird am Freitag im Walter Reed Militärkrankenhaus untersucht. Die Ergebnisse der Untersuchung will das Weiße Haus erstmals öffentlich machen.

Der Arztbesuch findet statt vor dem Hintergrund der Enthüllungen in dem neuen Buch „Fire and Fury: Inside the Trump White House“ (Feuer und Wut: In Trumps Weißem Haus). Das Buch enthält zahlreiche Zitate von wichtigen Mitarbeitern im Weißen Haus, die Zweifel an Trumps Eignung für das Präsidentenamt äußern. Unter anderem heißt es, Trump habe eine kurze Aufmerksamkeitsspanne, wiederhole sich ständig und weigere sich, schriftliche Notizen zu lesen. Der Autor zitiert mehrere Vertraute und Berater des Präsidenten, die ihn mit wenig schmeichelhaften Begriffen wie „Idiot“ oder „Trottel“ charakterisieren. Trump hatte sich daraufhin selbst als „stabiles Genie“ bezeichnet.

Spekulationen über Trumps geistige und körperliche Verfassung hatte es bereits wiederholt gegeben. So hatte er Anfang Dezember bei einer Rede auffällig undeutlich gesprochen, hatte stark genuschelt und Wörter verschluckt. Es wurde spekuliert, ob der 71-Jährige ein Gebiss trägt oder wie es um seine geistige Gesundheit bestellt ist. In der Vergangenheit hatten einige Psychiater bereits die Frage aufgeworfen, ob der Präsident an Demenz oder einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung leidet.

Anders als es bei seinen Vorgängern üblich war, gab das Weiße Haus bislang keine Auskunft über den Gesundheitszustand des amtierenden US-Präsidenten. Während des Wahlkampfs hatte Trumps Arzt ihm eine „hervorragende Gesundheit“ bescheinigt. Der Mediziner hatte bereits 2015 erklärt, falls Trump gewinnen würde, wäre er „der gesündeste Mensch, der jemals ins Präsidentenamt gewählt wurde“.

Kultur: Die Gewalt der Gegenwart

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Der Dreißigjährige Krieg prägte Europa – und wurde vergessen. Herfried Münklers neues Buch schafft Abhilfe

Vor elf Jahren stießen Bauarbeiter in einem Gewerbegebiet südlich von Wittstock an der Dosse in Brandenburg auf ein fast 400 Jahre altes Massengrab. Darin fanden sich die Überreste von 125 Männern, 88 Skelette konnten in ihrer originalen Form vor den Schaufeln des Baggers gerettet werden. Die Soldaten, kaum einer von ihnen älter als 40 Jahre, waren einer der blutigsten Feldschlachten des Dreißigjährigen Krieges zum Opfer gefallen, ausgetragen am Sonnabend, den 4. Oktober 1636, zwischen der schwedischen Armee und dem kaiserlich-sächsischen Heer, das den Schweden trotz zahlenmäßiger Übermacht unterlag. Manche Historiker gehen von 8000 Toten aus, die allein dieses Ereignis forderte.

Der Krieg als stilles Beben in historischen Kulissen

Der Fund war eine seltsame Irritation in Zeiten, in denen der Dreißigjährige Krieg nur noch für akademische Nischenforschung interessant schien. Jenes halb Europa verwüstende Geschehen, dessen Beginn sich im kommenden Jahr zum 400. Mal jährt und das sich so tief in die Mentalitäten des 18. und 19. Jahrhunderts eingrub, schien zu Beginn des neuen Jahrtausends nur noch wie ein fernes Echo der Zeitläufe, ein Steckenpferd für Lokalhistoriker. Wer wollte sich schon nach zwei Weltkriegen noch ernsthaft mit Wallenstein und Gustav II. Adolf von Schweden befassen, mit dieser seltsamen, gänzlich unmodern erscheinenden Mischung aus Ständeaufstand, Konfessionskonflikt, Bürger- und Staatenkrieg? Und wer wollte schon vom Trauma erzählen, das jene Jahrzehnte in deutschen Breiten hinterlassen hatten, wo doch das 20. Jahrhundert ganz im Zeichen deutschen Expansions- und Vernichtungswahns gestanden hatte, den es nun vor allem aufzuarbeiten galt?

So geriet der Dreißigjährige Krieg ins Abseits des historischen Interesses und wurde allenfalls herangezogen, um den seltsam verschlungenen Weg Deutschlands zu einer parlamentarischen Demokratie westlicher Prägung zu erklären – ein Phänomen, das unter den Schlagworten des „deutschen Sonderwegs“ und der „verspäteten Nation“ debattiert wurde. Aber was hatten uns diese frühneuzeitlichen Metzeleien darüber hinaus schon noch zu sagen?

Eine ganze Menge, wie diese glänzende, sehr gut lesbare Gesamtdarstellung Herfried Münklers auf mehr als 800 Seiten (ohne Anmerkungen und Literaturteil) beweist – die erste übrigens seit vielen Jahrzehnten. Sie tritt dezidiert nicht mit dem Anspruch an, von der Forschung unterbelichtete Aspekte des Kriegsgeschehens herauszuarbeiten, also den vielen bereits angehäuften Wissenspartikeln weitere hinzuzufügen. Ihr Projekt ist vielmehr ein analytisches: „Es stellt sich die Frage, ob und inwieweit der Dreißigjährige Krieg als Paradigma und Analysefolie für einige Kriege der Gegenwart und vor allem die der Zukunft dienen kann.“

Das klingt bei schlechtem Hinhören nur nach dem Versuch, ein sehr dickes Buch tagesaktuell zu rechtfertigen. Es ist aber weit mehr. Dass uns die Jahre von 1618–1648 hilfreich sein können, die Konflikte jenseits unserer westlich fixierten, auf Europa konzentrierten Sichtachse zu verstehen, hat sich bereits in den höchsten Kreisen der Diplomatie herumgesprochen. 2016 sprach der damalige SPD-Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf dem Historikertag von den Lehren des Westfälischen Friedens für die Krise in Syrien, von den – natürlich mit Vorsicht zu genießenden – Lösungsstrategien, die man aus dem Studium der Geschichte gewinnen könne: „Deshalb empfehle ich eine Analyse der historischen Erfolgsfaktoren: das transparente Offenlegen von Sicherheitsinteressen als Basis für echten Frieden.“

Denn darin lag die Leistung des Vertragsschlusses, der nach fünfjährigen Verhandlungen zwischen allen beteiligten Mächten 1648 in Münster und Osnabrück erreicht wurde: Er kodifizierte die Gleichberechtigung von Staaten und schuf damit eine 150 Jahre währende Friedensordnung – eine ungeheure, historisch beispiellose Leistung. Für unsere heutige Zeit macht ihn so bedeutend, dass die aktuellen Krisen und Konflikte der Welt – zumal im Nahen und Mittleren Osten – strukturelle Ähnlichkeiten mit dem vorausgegangenen Krieg aufweisen: Sie teilen seine religiös-konfessionelle Triebfeder, seine unübersichtliche Zersplitterung in staatliche Kriegsparteien, Söldner, Rebellen und andere Gruppierungen, sie weisen bürgerkriegsartige Muster ebenso auf wie Stellvertreterphänomene. Sie sind also, bündig gesprochen, asymmetrisch und komplex und darin dem Dreißigjährigen Krieg deutlich wesensverwandter als den beiden großen weltweiten Vernichtungskriegen des 20. Jahrhunderts.
Wo Historiker zaudern und sich verstecken

Solche Parallelen arbeitet Münkler, stets eng an den Ereignissen entlang erzählend, in Hülle und Fülle heraus. Es hat vielleicht den beherzten Zugriff des Politikwissenschaftlers gebraucht, um das lang Vergangene auf diese Weise mit Leben zu füllen. Historiker zeigen sich, vor allem in Deutschland, hier oft weitaus zaghafter, eingeschüchtert vielleicht vom immer noch grassierenden Irrtum, ein Vergleich sei dasselbe wie eine Gleichsetzung. Wie sie sich leider auch, kontaminiert womöglich vom Bürokratendeutsch der Sozialhistorie, nicht eben als gute Erzähler profiliert haben. Dass Münkler einer ist, sogar ein herausragender, davon legt dieses Buch ein bleibendes Zeugnis ab.

Lesung: 18. Januar, 20 Uhr. Literaturforum im Brechthaus, Chausseestr. 125.

Kornkreise: So kommen die Muster ins Getreide

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Bis heute sind sogenannte Kornkreise ein Rätsel. Bereits vor Jahrhunderten machten Berichte und Legenden um die Muster in Getreidefeldern die Runde. Ob einfache Kreise oder ineinander verschlungene Muster – die geometrischen Kunstwerke werden immer wieder im Korn gefunden. Doch wie kommen Kornkreise ins Getreide?

Steigen die Temperaturen und wächst das Getreide, tauchen sie auf der ganzen Welt wieder auf: Kornkreise. Handelt es sich bei den Mustern in Getreidefeldern um ausgeklügelte Streiche oder sind sie doch ein Geschenk des Himmels, das uns Außerirdische hinterlassen. Die Frage nach dem Ursprung der Kornkreise bewegt seit jeher die Gemüter. Auf Webseiten wie „The International Crop Circle Archive (ICCA)“ und „cropcirclecenter“ listen Kornkreis-Enthusiasten seit 1994 mehr als 6000 erschienene Getreide-Muster in über 50 Ländern.

Sind wir doch nicht die einzig Kreativen im Universum?

Wie die mysteriösen Muster letztendlich in die Felder gelangt sind, wird seit hunderten von Jahren heiß diskutiert. War eine früher äußerst beliebte Theorie, dass der Teufel seine Finger im Spiel hatte, tippen heutzutage viele auf Aliens. Sind Kornkreise also wirklich ein Beleg für die Existenz von außerirdischer Intelligenz? Glaubt man der Vielzahl an Augenzeugenberichten, ist dies eine mögliche Erklärung. Selbsternannte Ufologen sind mittlerweile davon überzeugt, dass Aliens mit Kornkreisen Kontakt aufnehmen wollen.

Vor einem Jahr verkündete unter anderem die Webseite „Ufo Realtruth“ sogar, dass das Rätsel der Kornkreise nun endlich gelöst sei. Die Muster in den Getreidefeldern sollen als „Transponder“ dienen, mit denen Aliens der Menschheit „durch intelligente Kunst ihre Kontaktbereitschaft bekunden wollen“.

Kornkreise: Ein aufregendes Naturphänomen?

Doch es gibt eine bestimmte Reihe an Kornkreis-Sichtungen, die auch andere mögliche Ursachen in Frage kommen lassen. Im Sommer 1981 sind im Süden von England plötzlich eine Vielzahl von Kornkreise aufgetaucht. Britische Medien berichteten über das außergewöhnliche Phänomen und tausende Menschen von Nah und Fern reisten an, um die Kornkreise zu sehen. Jahrelange Spekulationen und Erklärungsversuche konnten keine Antworten liefern und selbst das Militär fand keine schlüssige Erklärung für die Muster in den Feldern.

Wie „Spiegel Online“ in einem Bericht über den mysteriösen Sommer Anfang der 80er beleuchtet, gab es einen Metereologen, der eine wissenschaftliche Erklärung zu liefern versuchte. Der Kanadier Terence Meaden erklärte sich die Kornkreisbildung damit, dass Luftströme in der Hügellandschaft Südenglands elektrostatische Wirbel erzeugt hätten, aufgrund derer die Getreidehalme in Kreisen zu Boden gedrückt worden waren. Doch je komplizierter die mysteriösen Muster, desto unwahrscheinlicher ist es, dass Kornkreise auf natürlichem Wege entstehen. Insbesondere beim Versuch die geraden Linien in den raffinierteren Kornkreisen zu erklären, gelang Maeden mit seinem Ansatz an seine Grenzen.

Sind es doch Anonyme Kornkreis-Täter?

Auch wenn es viele komplizierte und manchmal auch unwahrscheinlich anmutende Erklärungen für Kornkreise gibt, glauben doch die meisten Menschen an eine viel einfachere Antwort: Die Muster wurden von Menschen in den Getreidefelder hinterlassen. Tatsächlich gibt es eine ganze Szene an sogenannten „Hoaxern“ –  aus dem Englischen für „Trickser“ – die in der Dunkelheit nur mit Brettern, Seilen und Baumstämmen ausgestattet durch die Felder gehen und so die Kornkreise in das Getreide ziehen. Offiziell bekennen sich die Täter jedoch selten dazu, da ihnen für die Zerstörung der Felder eine Strafe drohen könnte.

Doch auch wenn dies vielen die vernünftigste Erklärung dafür scheint, wie Kornkreise in Getreidefelder kommen, gibt es auch berechtigte Einwände gegen diese Theorie. Gegenüber dem Portal „News Max“ äußerte sich beispielsweise der Physiker Dr. Richard Taylor von der Universität von Oregon (USA) und warf ein, dass einige Kornkreise zu kompliziert für so eine einfache Methode seien.

So soll eine mathematische Analyse Hilfslinien zeigen, die für das menschliche Auge nicht sichtbar sein können. Der Wissenschaftler sei sich sicher: „Solche Kornkreise können mit Seil und Stock nicht entstehen. Dafür braucht man anspruchsvollere Werkzeuge.“

Trump hat nach eigenen Worten „viel größeren“ Atomknopf als Kim Jong Un

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USA dämpfen Erwartungen an mögliche Gespräche zwischen Süd- und Nordkorea

Im Nordkorea-Konflikt geht das Säbelrasseln trotz Signalen der Dialogbereitschaft zwischen Seoul und Pjöngjang weiter. US-Präsident Donald Trump schrieb am Dienstag (Ortszeit) auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter, er habe einen „viel größeren und mächtigeren“ Atomknopf als der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un. Zuvor hatten die USA die Erwartungen an mögliche Gespräche zwischen Süd- und Nordkorea gedämpft.

In seinem Tweet bezog sich Trump auf eine Äußerung Kim Jong Uns, der in seiner Neujahresansprache mit den Worten „Der Atomknopf ist immer auf meinem Tisch“ erneut mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht hatte. „Kann jemand aus seinem ausgelaugten und ausgehungerten Regime ihm bitte sagen, dass ich auch einen Atomknopf habe“, schrieb Trump auf Twitter. „Aber er ist viel größer und mächtiger als seiner, und mein Knopf funktioniert!“

In seiner Neujahresansprache hatte Kim Jong Un allerdings nicht nur einen Einsatz von Atomwaffen angedroht, sondern gegenüber Südkorea auch Dialogbereitschaft signalisiert. So deutete er an, sein Land könne an den Olympischen Winterspielen im Februar im südkoreanischen Pyeongchang teilnehmen.

Südkorea schlug daraufhin Gespräche auf hoher Ebene am 9. Januar vor. Der südkoreanische Vereinigungsminister Cho Myoung Gyon sagte, dabei könne über die Winterspiele gesprochen werden, aber auch über andere Themen zur Verbesserung der bilateralen Beziehungen.

Die USA machten allerdings rasch deutlich, dass sie wenig von dieser Initiative erwarten. „Wir werden die Gespräche nicht ernst nehmen, wenn sie nichts unternehmen, um alle Atomwaffen in Nordkorea zu verbannen“, sagte die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, in New York.

In Nordkorea sei ein „sehr rücksichtsloses Regime“ an der Macht. „Wir glauben nicht, dass wir ein Heftpflaster brauchen, und wir glauben nicht, dass wir lächeln und ein Foto machen müssen“, sagte Haley. Die USA würden eine nukleare Aufrüstung Pjöngjangs „niemals akzeptieren“.

Trump hatte mit Blick auf mögliche Gespräche zwischen Süd- und Nordkorea am Dienstag zunächst geschrieben: „Vielleicht ist das eine gute Nachricht, vielleicht nicht – wir werden sehen.“

Ungeachtet internationaler Proteste und verschärfter Sanktionen treibt Nordkorea seine atomare Aufrüstung voran und richtet immer wieder Drohungen gegen Südkorea und die USA. Im September testete das international isolierte Land eine Wasserstoffbombe. Ende November brüstete sich Nordkorea mit dem Test einer Interkontinentalrakete und erklärte, das gesamte US-Festland liege nun in Reichweite nordkoreanischer Raketen.

Eisberge: Grönlands schwimmende Geister

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Sommer unter Palmen? Olaf Otto Becker verbringt ihn zwischen Eisbergen. In der dauerhellen Nacht jagt der Fotograf vor Grönland seine majestätischen Motive.

Die Grenze zwischen Himmel und Meer ist kaum erkennbar, der Nebel taucht alles in diffuses Grau. Mit einem kleinen Boot hält der Fotograf Olaf Otto Becker vor Grönlands Küste Ausschau nach Eisbergen. Die Ruhe auf dem arktischen Meer ist beim Betrachten seiner Bilder spürbar. Wie dramatisch sich die Region durch den Klimawandel verändert, zeigen die Momentaufnahmen hingegen nicht. Doch dass es immer wärmer wird, bemerkt Becker auf jeder seiner Reisen, wie er in dem Bildband Ilulissat schreibt, der seine Fotos zeigt.

„Ich habe meine Unschuld an einen Alien verloren“

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Im Alter von 17 Jahren wurde er von einer Außerirdischen entjungfert, erzählt David Huggins (74). Seither habe er schon hunderte Alien-Babys gezeugt.

„Warum haben diese Wesen mich ausgewählt?“ Diese Frage geht David Huggins tagtäglich durch den Kopf, ohne jemals eine Antwort darauf gefunden zu haben. Der mittlerweile 74 Jahre alte Angestellte eines Feinkostgeschäfts aus Hoboken, New Jersey, behauptet bereits als achtjähriger Bub erste Kontakte mit außerirdischen Lebensformen gehabt zu haben.

Seine letzte Begegnung liege erst fünf bis sechs Monate zurück, wie er sich gegenüber der britischen „Daily Mail“ erinnert. Er hätte sich plötzlich in den Armen einer Alien-Frau wiedergefunden. Ehe er sich’s versah, sei er allerdings wieder in einem Appartement aufgewacht.

Hunderte Kinder mit Außerirdischer gezeugt

Für Huggins, der mit seiner Erdenfrau in Scheidung lebt und auch einen menschlichen Sohn hat, sind diese „Wesen“ bereits alte Bekannte. Im Alter von 17 Jahren habe er in einem Waldstück im US-Bundesstaat Georgia seine Jungfräulichkeit an eine Außerirdische mit „äußerst attraktivem Körper“ verloren. Über die Jahrzehnte zeugte er mit seiner Alien-Affäre namens „Crescent“ („Mondsichel“) mehrere hunderte Babys. Alimente muss er allerdings keine zahlen, denn der Nachwuchs sei in einer anderen Welt geblieben – Kontakt habe er zu keinem seiner Hybridkinder.

Seither hat der 74-Jährige seine Erlebnisse mit dem Pinsel auf unzähligen Leinwänden illustriert. Darauf sind bleiche Wesen mit schwarzem Kopfhaar und schwarzen, stechenden Augen zu sehen. Andere wiederum haben ein dreieckiges Gesicht, bräunliche, ledrige Haut und gelblich glühende Augen. „Ich habe ein vollkommen normales Leben geführt, bis diese Erinnerungen wieder in mein Gedächtnis geflutet kamen“, erzählt Huggins ruhig und sachlich über seine interstellaren Romanzen.

Von Liebe und fliegenden Untertassen

„Ich habe andere Menschen nie gebeten, mir zu glauben, weil ich genau weiß, dass ich nichts beweisen kann…“, so der 74-Jährige, der sich sicher ist, dass hunderttausende Andere ebenfalls solche Erfahrungen gemacht haben. „Ich hoffe aber, dass sie ernsthaft darüber nachdenken.

Seine Behauptungen wurden nun in der Dokumentation „Love and Saucers“ („Liebe und fliegende Untertassen“) aufgearbeitet. Für sein erstes Werk in Spielfilmlänge hat der kanadische Regisseur Brad Abrahams dazu nicht nur Huggins selbst, sondern auch dessen Familie, Nachbarn und Kollegen interviewt.

Abrahams ist sich sicher, dass der 74-Jährige kein Wort über seine unheimlichen Begegnungen der Dritten Art erfunden hat. „Ich will meinen Zusehern nicht weismachen, dass Aliens wirklich existieren. Das ist nicht meine Absicht“, erklärt er gegenüber der „Daily Mail“. Er hofft, dass sein Publikum einfach nur „zuhört, statt zu urteilen“ und ein Bewusstsein für die Vielfalt der Menschen und ihre unterschiedlichsten Lebenserfahrungen entwickelt. Die Doku feierte am 12. Dezember in den USA Premiere.

Mysteriöser Fund – Alien-Eier in Utah entdeckt?

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Eines Tages stolperten ein paar Freunde über einen Haufen mysteriöser, kleiner Objekte inmitten eines zugefrorenen Sees in Utah. Völlig verunsichert über diese Objekte schlug einer von ihnen vor, dass es sich um „Alien-Eier“ handeln könnte. Nun, sie hatten fast Recht.

Die handflächengroßen, cremefarbenen Objekte, die halb in das Eis geschmolzen waren, wurden in einem geometrischen, kreisförmigen Muster angeordnet. Als einer der Freunde eines der Objekte mit den Fingern berührte, verzog er sein Gesicht – ja, das war schleimig!

Als sie hin und her überlegten, was es sein könnte, sagte einer von ihnen: „Man findet nicht einfach so ein Schxxx, Mann. Vielleicht sind es Alien-Eier.“

Einer der Freunde, Jason Nilson, hielt die Entdeckung auf einem Video fest und veröffentlichte es später auf YouTube, wo es 11.300 Mal angesehen wurde.

Die beiden Freunde waren von den schleimigen Objekten etwas irritiert, aber die Wahrheit kam schließlich ans Licht. Leider waren es keine Alien-Eier, sondern es entpuppte sich als …

…. Ein Kunstprojekt!

Wie sich herausstellte, hatte Claire Lewis, eine Kunststudentin der Universität von Utah, die seltsam aussehenden „Eier“, aus einem Teig aus Mehl, Salz und Wasser geformt, bevor sie sie zu geometrischen, kreisförmigen Mustern in der Mitte eines zugefrorenen Sees arrangierte.

Nein, das ist überhaupt nicht seltsam.

Claires Kunstlehrerin, Svrckova Larsen, teilte mit: „Ich ermutige meine Schüler, ihre Kunst außerhalb der traditionellen Galerieräume zu zeigen.”

“Das ist wie Knetmasse“, sagte Claire zu KSL, als sie ihre „Eier“ präsentierte, die sie in Plastiktüten aufbewahrte. „Ich habe nur Mehl, Salz und Wasser.“

So stellte sich am Ende heraus, dass es doch noch eine logische Erklärung gab. Dennoch sind wir uns nicht sicher, was seltsamer ist ‘Alien-eier‘ oder moderne Kunstprojekte aus Knetmasse.

Diese Geister sind nicht zum Fürchten

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Ihren großen Auftritt haben die Waldkirchner Rauhnachtsgeister zwar erst am 5. Januar, doch am vergangenen Wochenende gingen sie schon mal auf Tour – zum „Warm Up“, wie man auf Neudeutsch wohl sagen würde, zum „Afwama“ auf gut Bairisch.

Heimgesucht haben sie erst den „Winterzauberwald“ am Marktplatz und dann die „Romantische Seeweihnacht“ im Kurpark Erlauzwiesel. Und die zotteligen Gestalten zogen sogleich die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich: Die vierjährige kleinen Larissa aus Bonn zum Beispiel zeigte keine Furcht vor den Rauhnachtlern, hatte sie doch ihre Mama dabei. Doch das müsste sie auch so nicht, gelten doch die Waldkirchner Geister als besonders friedfertig.